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Eine umfangreiche und aktuelle Übersicht über eine Vielzahl von laufenden und abgeschlossenen Kompositionsturnieren findet man auf der Website von Ján Golha.
CHESS 8/1
Ausschreibung zum 207. Thema-Turnier der Schwalbe
Erbeten werden Chess 8/1-Probleme in drei Abteilungen:
1) Direkt-Probleme in 3 Zügen (Richter: Hans Peter Rehm)
2) Selbst-Probleme (Richter: Hartmut Laue)
3) Retro-Probleme (Richter: Hans Gruber).
Preisfonds: mindestens 100 EUR je Abteilung.
Einsendungen bis zum 30.9.2012 an den Turnier-Direktor
Werner Keym, Herzog-Wolfgang-Str. 15, 55590 Meisenheim; email: w.keym@gmx.net
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207th SCHWALBE THEME TOURNEY: CHESS 8/1
The aim of Chess 8/1 is not mate but reaching the opponent's bank rank. Otherwise the usual rules apply; neither side may expose its King to check, and any check must be parried. A draw results if a position of mate or stalemate arises, before the opponent's bank rank is reached.
Example: W. Keym, Andernach 2011: Ke4 Re2 - Kh5 Bh4, Chess 8/1 in 7 moves. 1.Rh2! Kg4 2.Rg2+ Bg3 3.Rg1! Kh3 4.Rh1+ Bh2 5.Kf3 Kh4 6.R:h2+ Kg5 7.Rh8 Chess 8.
Required are Chess 8/1-problems in three sections:
1) Direct problems in 3 moves (judge: H. P. Rehm),
2) Self-problems (judge: H. Laue),
3) Retro-problems (judge: H. Gruber).
Prize fund: at least 100 EUR per section.
Entries by 30.9.2012 to the tourney director
Werner Keym, Herzog-Wolfgang-Str. 15, 55590 Meisenheim (Germany); email: w.keym@gmx.net
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Ausschreibung des Münchner Hilfsmatt-Turniers 2012. Einsendeschluss: 30.06.2012.
Ausschreibung zum 9. WCCT
Es folgen die Themen in deutscher Übersetzung. Im Zweifelsfall gilt der englische Text der offiziellen Ausschreibung. Er steht im Internet und kann direkt von der Schwalbe-Website erreicht werden. Dort gibt es auch aktuelle Informationen zum Turnier, insbesondere Auskünfte zu thematischen Fragen.
Themen
Abteilung A: Zweizüger
Gefordert sind Aufgaben, in denen zwei Verführungen die gleiche Drohung A haben, zwei weitere Verführungen die gleiche Drohung B. In der Lösung drohen weder A noch B, beide Züge kommen aber in Varianten als Mattzüge vor. Zwei Züge gelten als gleich, wenn der gleiche Stein - unabhängig vom Startfeld - auf das gleiche Zielfeld zieht oder schlägt. Mehrfachdrohungen gelten nicht als thematisch.
Richtende Länder in Abteilung A sind: Deutschland, Serbien, Slowakei, Rußland, Ukraine; Reserve Großbritannien, Slowenien.
Abteilung B: Dreizüger
Mindestens drei thematische Varianten bilden durch ein offenbares System von sowohl weißen als auch schwarzen Zügen (gleiche oder verschiedene) eine Einheit. Zum Beispiel: Züge durch den gleichen Stein (gleiche Steine), Züge auf das gleiche Feld, zyklisches Spiel, geometrische Einheitlichkeit, Batteriespiel...
Die thematischen Elemente können an jeder einzelnen Zählstelle - also S1 oder S2 bei Schwarz, W2 oder W3 bei Weiß - auftreten oder auch verkettet an mehreren Zählstellen innerhalb einer Variante (S1 und S2 oder W2 und W3). Zwillingsbildung ist nicht erlaubt, eine Aufgabe kann aber mehrere Phasen (Satzspiel, Verführung(en)) enthalten. Dabei müssen die geforderten drei Themavarianten innerhalb einer einzelnen Phase unabhängig von anderen Phasen auftreten. Die Lösung muß zwingend das geforderte Thema enthalten, wobei eine eventuelle Drohung Themavariante sein darf.
Richter B: Frankreich, Niederlande, Rußland, Schweden, USA; Reserve Finnland.
Abteilung C: Mehrzüger
Das auf der wohlbekannten Idee der Siersbatterie basierende Thema könnte man als "unterbrochene Siers-Batterie" bezeichnen: In einem Vier- bis Sechszüger feuert im zweiten Zug eine weiße Batterie, bestehend aus einem Hinterstein und einem Vorderstein V auf den schwarzen König. Dabei zieht V vom Feld z auf das Feld x. Der sK betritt im 2. Zug ein Fluchtfeld, welches durch das Abfeuern der Batterie geschaffen wurde (durch Aufgabe einer Deckung oder Verstellung einer weißen Linie; es können auch mehrere Fluchtfelder gleichzeitig geschaffen werden). Der Mattzug der Aufgabe erfolgt durch V, wobei es nicht zu einer Rückkehr auf das Feld z kommen darf. Unmittelbar vor dem Mattzug muß V auf dem Feld x stehen.
"Normale" Siersbatterie: Der Abzug des Vordersteins V einer Batterie gibt dem sK ein Fluchtfeld. Der sK betritt das Fluchtfeld und wird unmittelbar durch einen weiteren Zug von V (ausgenommen die Rückkehr) angegriffen.
Richter C: Deutschland, Finnland, Schweiz, Ukraine, Weißrußland; Reserve Rußland.
Abteilung D: Studien
In einer Gewinnstudie zieht die weiße Dame ohne zu schlagen, Schach zu bieten oder ein gegnerisches Schach zu parieren auf ein ungedecktes Feld auf dem sie unmittelbar von Schwarz geschlagen werden kann.
Richter D: Aserbeidschan, Finnland, Georgien, Rußland, Slowakei; Reserve Belgien.
Abteilung E: Hilfsmatts
Hilfsmatt in 3 Zügen. In jeder Phase könnte ein schwarzer Stein (Figur oder Bauer) hypothetisch vom Brett genommen werden, statt einen bestimmten Zug (den Themazug) auszuführen, und die Lösung oder das Satzspiel würde ebenso erfolgreich sein. Der Themazug darf dabei nicht der einzige legale Zug des Steins und darf auch kein Tempozug sein.
Sollten in einer Phase Themazüge von mehreren Steinen enthalten sein, so muß jeder einzelne Themazug die obigen Bedingungen erfüllen. Keine Phase darf mehr als einen Themazug durch den selben Stein enthalten.
Mindestens zwei Phasen sind gefordert. Diese können durch Satzspiel, Zwillingsbildung oder Mehrspänner erreicht werden. Nicht erlaubt sind Duplex, Zeroposition und Zwillungsbildung durch Farbwechsel aller Steine.
Richter E: Israel, Italien, Mazedonien, Tschechien, Ukraine; Reserve Schweiz.
Abteilung F: Selbstmatts
In einem Selbstmatt in 3-5 Zügen verteidigt sich Schwarz durch Linienverstellung eines schwarzen Steins, der in der Drohung mattsetzt. Das Schließen der Linie darf dabei auch antizipatorisch oder maskiert erfolgen. Die Themalinie kann eine sein, auf der der verstellte Stein in der Drohung zieht oder eine, auf der er Schach bietet. Der verstellte schwarze Stein muß im weiteren Verlauf der Variante eine Rolle spielen.
Richter F: Bulgarien, Deutschland, Israel, Schweiz, Weißrußland; Reserve Slowakei.
Abteilung G: Märchenschach
Verlangt werden Hilfsselbstmatts in 2-4 Zügen, die Anti-Batterie-kritische Züge durch chinesische Steine (Leo, Pao, Vao, Nao) zeigen. Satzspiel, Mehrspänner und Zwillinge sind erlaubt. Nicht erlaubt sind Duplex, Zeroposition und Zwillingsbildung durch Farbwechsel aller Steine.
Hilfsselbstmatt in n Zügen (HS#n): Weiß zieht an und läßt sich von Schwarz in n Zügen matt setzen; Schwarz hilft dabei - bis auf den schwarzen Mattzug, der wie im Selbstmatt erzwungen werden muß. Beide Parteien bleiben an das Selbstschachverbot gebunden.
Anti-Batterie-kritischer Zug: Ein chinesischer Stein A zieht auf einer kritischen Linie und überschreitet dabei schlagfrei ein kritisches Feld x. Anschließend zieht ein anderer Stein B der gleichen Farbe wie A auf das Feld x mit einem positiven Linieneffekt entlang der kritischen Linie (ermöglicht es A Schach zu bieten, zu decken, zu schlagen, zu fesseln...).
Leo: Zieht (schlagfrei) wie eine Dame, schlägt auf Damenlinien über einen beliebigen Stein (Bock) beliebig weit hinter den Bock soweit die Felder frei sind.
Pao: Zieht (schlagfrei) wie ein Turm, schlägt auf Turmlinien über einen beliebigen Stein (Bock) beliebig weit hinter den Bock soweit die Felder frei sind.
Vao: Zieht (schlagfrei) wie ein Läufer, schlägt auf Läuferlinien über einen beliebigen Stein (Bock) beliebig weit hinter den Bock soweit die Felder frei sind.
Nao: Zieht (schlagfrei) wie ein Nachtreiter, schlägt auf Nachtreiterlinien über einen beliebigen Stein (Bock) beliebig weit hinter den Bock soweit die Felder frei sind.
Nachtreiter: Macht beliebig viele Springerschritte hintereinander auf derselben Geraden, wobei nur der letzte Schritt schlagen darf. Ein Nb1 nach e7 ist also auf c3 und d5, nach h4 auf d2 und f3, nach a3 überhaupt nicht verstellbar.
Richter G: Bulgarien, Japan, Slowenien, Schweden, Tschechien; Reserve Kroatien.
Impressum: Schwalbe, deutsche Vereinigung für Problemschach; Sitz: München.
Anschriften: siehe Vorstand
Internetauftritt: Gerd Wilts