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Ergänzungen und Berichtigungen zu
Logische Phantasien
Wolfgang Dittmann, Armin Geister, Dieter Kutzborski
de Gruyter, 1986
von Hans-Peter Rehm (Die Schwalbe 243, Juni 2010, S. 561f) und Karl-Heinz Siehndel (Die Schwalbe 245, Oktober 2010, S. 683)
Als ich Grasemanns Probleme aus dem Buch "Logische Phantasien" von Wolfgang Dittmann, Armin Geister und Dieter Kutzborski, de Gruyter 1986, zur Eingabe in die WinChloe-Datenbank vorbereitete und teilweise neu mit Olaf Jenkners Programm Gustav testete, sind (zumindest mir) bisher unbekannte Inkorrektheiten zum Vorschein gekommen. Schon 1988 hat ein verdienstvoller Herr N.N. aus Frankfurt sechs Meisterwerke von Grasemann "mit dem Computer verbessert" (Die Schwalbe, Heft 111, Juni 1988, S. 423). Seine Korrekturen werden hier ebenfalls kurz angegeben. Ich habe sie nochmal überprüft; eine war unlösbar! Ich hoffe, dass diese Informationen für die Besitzer des Buchs von Nutzen sind. [HPR].
1a: Dualistisch durch 1.Ld1 Kc5 2.Sb6+, Lc2. Auch ohnedies sprach Grasemann von diesem Erstling als "Muster ohne Wert".
19: Zerstörender Dual 1.Se2 f:g3 2.S:g3, Sd6#.
22: Ein sBh5 beseitigte den Dual der Nebenvariante nicht; es verbleibt 1.- c3 2.Df7+,Dd5, D:e2, De4+.
35: Nebenlösung 1.Dc4!
Hans Peter Rehm
Korrektur-Urdruck
Die Schwalbe 243, 06/2010
Die Schwalbe 1982
1. Preis

#12 (10+11)
1.Tc7! Tb6 2.Tg6 Tb8 3.Tc8 Tb7 4.Te6 Td5 5.Td6 Te5 6.Td7 Tb6 7.Tc6 Tb8 8.Td8 Tb7 9.Te6 (jetzt, aber man muss wieder zurückpendeln) Tc5 10.Tdd6 D:a3 11.Tb6+ T:b6 12.T:b6#, 7.- Lf2 8.T:b6+ L:b6 9.Tb7 Te3+ 10.Kh2 Th3+ 11.K:h3 [12.T:b6#]
47: Dual nach 1.- Th3 2.Tg7+ (Autor) und 2.Tf6.
61a: Dual nach 1.- Lc8 2.L:b7 (Autor) und 2.Lf1, Korrektur: +wBe2.
65: Unlösbar nach 1.Dh3 Ld5+ 2.Kh8 Sb4! NN ersetzt sSa2 durch sLa5. Man sollte den Dual 2.Kh8 Df3 3.De6,Df5 auch
beseitigen, was mit sBg7 nach f6 (zusätzlich) erreichbar ist.
65a: NL 1.Kc4! Die Korrektur von NN (sBg3 nach f3) ist unlösbar, aber Grasemanns Originalstellung (ohne Bg3) ist korrekt, hat aber ein
Variantengestrüpp, was Grasemann bekanntlich nicht mochte.
66 hat den zerstörenden Dual 1.Lb7 Sg8 2.Lg2 D:g2 3.Se2, Kb2.
75: Trial nach 1.- Ld4 2.Se8+ (Autor) 2.Sh5 und 2.Sg8 (Nebenvariante), ebenso Trial: 1.- Lf2 2.Se4 und 2.Sd7 und 2.Se8. Das dürfte nicht oder nur sehr schwer zu reparieren sein.
83: NN beseitigt die NL 1.Dd5! durch wK nach h5, sSd2 nach f3, sLf1 nach d1, sBh4 nach h6, + sBd2,e2.
87: Nebenlösig durch 1.Scb6!. Die Aufgabe wird korrekt, wenn man sBa6 nach a7 versetzt (NN).
88: Unlösbar nach 1.- Td4!. NN versetzt sTg4 nach f2, +sBe2. Ich denke, Grasemann hätte der starke Satzzug 1.- T:f5 nicht
behagt. Eine viel bessere Korrektur, die außerdem die Steinzahl nicht erhöht, ist sBe5 nach e4.
90: Dual 1.Ld4 Kc1 2.Lb2+, L:d3+. Versetze wLe3 nach f4, wie schon im Buch (als damals ungeprüfte Möglichkeit) angegeben.
106: Nebenlösung: 1.Lh3 (Autor) und 1.Th3, Korrektur: +wBa2,+sBa3.
109: Zerstörender Dual 3.T:c8. Ich glaube, dass Grasemann mit der Korrektur von NN nicht zufrieden gewesen wäre, weil ohne sBa6 der Schlüssel näher liegt und die Drohung
dualistisch wird. Besser ist daher die andere von NN erwähnte Korrekturmöglichkeit: Ersetzte sSa8 durch sTb8.
Ohne vollständige Computerprüfung verbleiben nur 107, 108, 121, 128, 129.
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